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Verzeichmß
No. 56.
Man nehme Eistnftile, 2 Unzen; gepulvetteRaute und Anies, von jedem ein iorh; Honig, s^viel man braucht, eine iatwerge zu machen.
Ein Quentin täglich dreymal zu nehmen.
No. 57.
Extract von dem großen stinkenden Schier«ling lM gcffecftenl Stengel, eine Unze. Manmache Pillen von 2 Gran daraus, indem man soviel gepulvertes Schierlingskraut von derselbigenGattung, als nöthig ist, hinzu thut.
Man fangt mit einer Pille Abends und Mor-gens an, und steigt nach und nach. Einige Krankesind so weit gekommen, daß sie taglich ein ioth ein,genommen haben. (41)
§.58.
die Gesundheit wieder herzustellen, und nicht diemonatliche Reinigung zu treiben. Sie kömmt wie:der, wann die Kranke besser ist; ihr«Rückkehr folgtder Wiederherstellung der Gesundhcit,lmd muß undkann oft nicht vor derselbigen vorher gehen.
(41) Dies Mittel ist schon seit verschiedenen Jahr«Hunderten von einigen Aerzten in verschiedenenlandern gebrauchl worden. Allein die wenige Sorg-fält für die genaue Bestimmung ihrer Veodachtun«gen; ihre Nachläßigkeit in Bezeichnung der eigenslichcn Gattung des Schierlings, deren sie sich be.'dienten, und der Art und Weise, wie sie ihn ge-brauchten ; uud die durch andereGattunqen,vielleicht<mch durch einen unvorsichtigen Gebrauch eben dieser
Gad