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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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und Quacksalbern.

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vo» den Felsen, die ihm auf seiner Reise vorkom-men, herunter.

Eben dieser Grundsaß ist die Quelle eines an»dern Irrthums. Man schenket nämlich wider sei«nen Willen denen, die uns am meisten mit unserniieblingsvorstellungen schmeicheln, einen größernGrad des Zutrauens. Der geschickte Arzt, wel-cher die iangwierigkeit und Gefahr eines Uebelssiehet, und zu redlich ist, etwas zu sagen, das ernicht denkt, muß, durch eine nothwendige Folge dermenschlichen Gemüthsbeschaffenheit, mir wenigerZuneigung angehöret werden, als derjenige, wel-cher schmeichelt. Man sucht die Vorstellungen deseinen zu entfernen, lächelt bey den Reden des an-dern, und giebt ihm bald den Vorzug.

Eine dritte Ursache, die noch von eben demsel»bigen Grundsatze herrühret, bestehet darin, daßman sich demjenigen überlaßt, dessen Behandlungam wenigsten unangenehm ist, und unsern ieiden-schaften am meisten schmeichelt. Der Arzt, dereine iebensordnung vorschreibt, der auf die Enthal-tung von gewissen Sachen dringet, der Zeit ver-langt, und Regelmäßigkeit haben will, wird einemKranken verdrießlich, der sich seinem Geschmackund seiner iaune zu überlassen gewohnt ist; derQuacksalber, der ihm alles erlaubt, bezaubert ihn.Die Vorstellung einer so langen und mit so vielenSchwierigkeiten verbundenen Cur setzt ein schwe-res Uebel zum voraus; diese Vorstellung machdbetrübt; sie wird nur mit Mühe angenommen,

Ss und.