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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
Entstehung
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und Quacksalbern.

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Veränderungen, die ihren Grund in den Epide-mien, Iahrszeiten, dem Geschlechte, und verschie«denen andern Umständen haben; daß, sage ich,alle diese Verschiedenheiten sehr oft nöthigen,Ver«änderungen in Ansehung der Mittel vorzunehmen;ein Beweis, wie gefährlich es sey, ohne deutlicheEinsichten in die Arzeneywissenschaft dergleichen zuverordnen. Je näher der Kranke einen angeht,und je mehr man ihn liebt, desto vorsichtiger mußman in diesen Fällen seyn.

§. 6zi.

Aus eben diesen Betrachtungen lernt man dieNothwendigkeit einer gänzlichen Folgsamkeit, sowohl von Seiten des Kranken, als seiner Freundeund Auswärter. Die Geschichte der Krankheiten,die zu ihrer Entstehung, Entwickelung, Stärke, undAbnahme ihre bestimmte Zeit haben, beweist dieNothwendigkeit, mit einerley Mitteln so lange an-zuhalten, als der Charakter der Krankheit dersel-bige ist; und die Gefahr, wenn man dieselbigenöfters verändert, und zwar aus dem einzigen Grun-de, weil die Erleichterung nicht augenblicklich aufdas kurz vorher angewandte Mittel erfolgt.Nichts schadet dem Kranken mehr als diese Unbe-ständigkeit. Man musi, nachdem man die Anzei-gen der Cur,welche die Krankheit giebt, untersuchthat, das dienlichste Mittel zur Bestreitung der Ue-sache auswählen, und den Gebrauch desselbigen solange fortsehen, bis man durch einen hinzu gekom-menen