6z6 Von den Marktschreyern,
Flüßigkeit des Geblüts herkommt, mir eben denMitteln zu heilen, die man in einer Entzündungs»kranlheit, worin die Fasern zu hart und das Ge-blut zu dicke ist, gebraucht? Man übersehe die öf-fentlichen Ankündigungen, so wird man in alleneben so widersprechende Kräfte gerühmt finden;und es ist offenbar, daß dergleichen Verfas-ser nach dem strengsten Rechte gestraft zu wer-den verdienten.
§. 629.
Ich wünsche, daß man eine Betrachtung an-stellen möge, die einem natürlicher weise einfallenmuß. Ich habe nur von sehr wenigen Krankhei-ten geredet, die fast alle hißig sind. Kein geschick-ter Arzt hat jemals weniger Mittel gebraucht; in-zwischen zeige ich doch /l. an; und ich sehe keins,das entbehrlich wäre. Wie kann man hoffen,zehn ja zwanzigmal so vielKrankheiten, als ich an-führe, mit einem einzigen Mittel zu heilen ?
§. 6)Q.
Ich will eine sehr wichtige Anmerkung hinzufügen, woran ohne Zweifel schon verschiedene ieserwerden gedacht haben; nämlich, daß die verschie.denen Ursachen der Krankheiten, ihre verschiedenenwesentlichen Eigenschaften, die Verschiedenheiten,welche von den nothwendigen Veränderungen, diesich während ihrer Dauer zutragen, herkommen;die Verwicklungen, deren sie fähig sind; die
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