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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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599
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Voll den Schleichkrankheiten. 59 9

AHandlung herausgeben, die ich auf eine großeMenge Beobachtungen gründen werde. Vorjetzt,nuß ich den ieser auf dasjenige verweisen, was ichim 27sien Capitel davon gesagt habe.

Wenn die Kunst, von der ersten Kindheit an,versäumt hat, diejenigen Kräfte zu verschaffen, dievon der Natur versagt worden, welches nur gar zuvft geschieht, weil man nämlich die Schwachheit derKinder als eine Krankheit ansieht, als eine solchebehandelt, und durch Arzeneymittel vermehrt, soist es, um nicht zu viel zu sagen, sehr sckwer dieGesundheit nur ertraglich zu machen. Der nütz«lichsie Rath, den ich, meinem Bedünken nach, Per-sonen geben kann, die sich in diesen Umständen be«finden, ist, daß sie die Klippe vermeiden, an wel»cher fast alle scheitern, nämlich die Hofnung sichdurch Arzeneyen zu helfen. Die Schwachheit er«laubt allen Unpäßlichkeiten freyen Zutritt; mansucht eine jede derselben nach einander zu bestrei«ten, und das oft durch Mittel, die einander geradeentgegen gesetzt sind, deren einzige gewisse Wür«kung ist, daß man dadurch von Tage zu Tage mehrund mehr geschwächt wird; dadurch vermehrt manslch die Anzahl seiner Plage», und versetzt sich end«lich in den allertraurigsten Zustand. Das Ader-lässen, die Brechmittel und Purganzen sind fürschwache Personen Mittel zum Verderben. Ihreeinzige Absicht, in Betracht ihrer Gesundheit, mußPp 4 auf