598 Von den Schleichkrallkhcite«».
vor. Ich kann alle diese Ursachen nicht durchäs»hen; ich will nur ein Paar Worte von den aller»Häufigsien, und von den am meisten vorkommen»den Krankheiten sagen.
§- 59 l-
Es giebt Personen, die' sehr schwach und miteiner ZarM jeibesbeschajfenheit in die Welt kom-men, welche sie aus Zeit Gebens behalten; sie ha«ben keine Kräfte; sie befinden sich niemals voll-kommen wohl: Denn weil sie gegen einen jedenEindruck ungemein empsindlich sind, so bringenihnen die allergeringsten Ursachen ein Uebelbesin,den zuwege. Das, kleinste Versehen in der Be»schajfeiche.it oder in der Menge der Nahrungsmit-tel, die, Abwechselungen des Wetters, eine etwaszu starke Anstrengung, die geringste Unordnungim Schlafe, die mindeste Unruhe der Seele, ver-ursachen ihnen augenblicklich eine merkliche Ver^anderung in ihrer Gesundheit, und sie befinden sichniemals wohl, ohne daß sie jemals recht deutlichbezeichnete Krankheiten haben.
§. 592.
Die Art und Weise, wie man die Kinder er«zieht, kann vieles dazu beytragen, diesen Fehler ih-rer angebohrnen ieibesbeschaffenheit zu verbessern;und man kann Kinder, die von Geburt an sehrschwach sind, sehr gesund machen. Vielleichtwcrdeich einmal über diesen wichtigen Gegenstand eine
Ab,