der Blattern.
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bis die Wunden eitern, welches bald lange baldkurze Zeit dauren kann.
Um den Faden zu bekommender in die Wun-den gelegt werden soll, und der den Keim derKrankheit ausmacht, muß man einen weichen Fa-den nehmen, denselben etlichemal doppelt zusam-men legen, und ihn ein wenig drehen; hieraufgehtman zu einer recht gesunden Person hin, die gut-artige Blattern hat, öfnet die Blatterblasen miteiner Nadel oder Scheere, und taucht den Fadenganz genau in den Eiter ein, welches geschiehet,indem man ihn in verschiedenen Blutterblasen, dierecht dick und reif sind, hin und her zieht. Wennder Faden wol getrankt ist, so wickelt man ihn inein wenig Schreibpapier ein, und verwahret ihn ineiner wol verschlofsenen Büchse. Ich habe einenFaden gebraucht, der sechs und zwanzig Monatealt war, und sehr gute Würkung that; oft habeich welche gebraucht, die acht oder zehn Mo»atealt waren, und habe sie allemal gut befunden; über«Haupt aber ist es besser, wenn sie nicht über dreyoder vier Monate alt sind.
§. 578-
Wann die Operation vorbey ist, so befindetsich das Kind, verschiedene Tage hindurch, nochsehr wol, und man läßt es so essen, als es währendder Vorbereitung gethan hatte; ja es geht immernoch aus, wenn es schön Wetter ist. Sind dieKinder sehr jung, so muß man Sorge tragen, daßOo 5 sie