zur Vorbammg.
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eine andere Gelegenheit verspäten könne. Indessenwird das Uebel ärger, man läßt zur Ader, aber zuspät. Ich habe Exempel von verschiedenen Kran-ken gesehen, welche man hat sterben lassen, um denersten Aderlaß für einen wichtigern Fall auf zubehalten. Der ganze Unterschied zwischen derWürkung des ersten Aderlasses, und der folgen-den, bestehet darin, daß er dem Kranken gemei-niglich eine mehr schädliche als heilsame Aufwal-lung verursachet.
Von den Reinigungsmitteln.
§- 547-Der Magen und die Gedärme werl^rl ent-weder durchs Erbrechen, oder durch den Stuhl-gang ausgeleeret. Der letztere Weg ist weit na-türlicher als der erste, weil dieser nicht ohne heftigeund widernatürliche Bewegung geschehen kann.Indesten giebt es einige Fälle, welche ein Erbrechenerfodern; allein diese Fälle ausgenommen, wovonich schon einige angezeigt habe, muß man dieMittel, welche durch den Stuhlgang reinigen,vorziehen.
§. 548.Die Kennzeichen, daß man ein Reinigungs-mittel nöthig habe, sind: I ) Ein übler Geschmackim Munde des Morgens nüchtern, hauptsächlichein bitterer Geschmack,nebst Unreinigkeit der ZungeMm 5 und
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