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544 Voll den Vorbaulmgsmittcln.
sich des Weins enthalten. Diese Enthaltsamkeitist oft das einzige Mittel sie zu heilen;" und manbetrügt sich sehr oft, wenn man glaubt, daß er fürsolche, die einen schlechten Magen haben, noth«wendig sey.
Das zwey und dreyßigste Capitel.
Von den Vorbanungsnntteln.
L>ch habe an einigen Stellen dieses Werkes die^) Mittel angezeiget, wie man den schlimmenWürkungen verschiedener Urlauben zu Krankheitenvorbauen, und die Rückkehr zur Gewohnheit ge-wordener Uebel verhindern könne. Ich will hiereinige Anmerkungen über den Gebrauch der vor»nehmsten Mittel beyfügen, deren man sich als all-gemeiner Vorbauungsmittel, zu gewissen festgesetz-ten Zeiten, und fast beständig allein aus Gewohn-heit, ohne zu wissen, ob man recht oder unrechtthut, bedienet.
Der Gebrauch der Arzeneymittel ist keinegleichgültige Sache. Es ist lacherlich, gefahrlich,ja strafbar, sie zu verabsäumen,wenn sie nothwen-dig sind, ein gleiches aber gilt, wenn man sie ohneMoth gebraucht. Ein zu rechter Zeit angewand-tes Mittel, wann in der Maschine eine Unordnung
ist.