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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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514 Von den Ohnmachten.§. 502.

Unter den verschiedenen Zufallen dieserKranK.heit, sind die Ohnmachten keiner der seltensten.

Man ist gewiß, daß sie von dieser Ursache her-,rühren, wann sie eine mit dieser Krankheit geplagtePerson überfallen, und man keine andere Ursachedavon finden kann.

Diese Ohnmachten sind fast niemals gefahr«lich, und haben kaum einige Beyhülfe nöthig.Man muß den Kranken auf ein Bett legen, ihmviel iuft machen, und ihm mehr einen stinkende»,als angenehmen Geruch vor die Nase halten. Indiesen Ohnmachten thut der Rauch von leder, Fe«dem, Papier, oft sehr gute Dienste.

§' 503.Sie entstehen oft, weil der Kranke ein wenigzu lange gefastet, weil er etwas zu vielgege/sen hat,weil er sich in einer allzu warmen Studs befindet,weil er in einer allzu großen Gesellschaft gewesen,weil er einen allzu starken Geruch empfunden, weiler zu sehr verstopft ist, weil er bey einigen Redenoder Empfindungen etwas zu lebhaft gerührt wor-.den, kurz aus mancherley Ursachen, wovon gesundePersonen nichts fühlen, die aber auf solche, die mitDünsten geplagt sind, sehr heftig würken. Dennder Fehler ihrer Nerven bestehet, wie ich gesigethabe, darin, daß sie viel zu lebhaft angegriffen wer.den, und die Starke der Empfindung der Starkeder ausserlichen Ursache nicht gleich ist.

Wenn