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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Ohnmachten. 529

die angeführten, noch die anzuführenden Ursachendie Schuld haben.

Man muß in diesem Falle, eben wie in denvorhergehenden Gattungen, durch den Geruch star»kerSachen den Kranken ermuntern; das Wesent-liche aber bestehet darin, daß man ihn viel voneinem laulichten Getränke verschlucken lasse, wel-ches, so zu sagen, diese Materien ertrankt, ihreScharfe wegnimmt, ihre Ausleerung durchs Er-brechen befordert, oder sie in die Gedärme treibt.

Eine schwache Infusion von Chamillenblumen,Thee, Salben, Fliederblumen, Cardobenedicten,hat beynahe einerley Würkung. Doch erweckendie Cardobenedicten und Chamillen sicherer einErbrechen. Pures laulichtes Wasser ist auchsehr gut.

Die Ohnmacht hört auf, oder vermindert sichwenigstens stark,sobald das Erbrechen angefangen.Es geschieht auch oft, daß die Natur während derOhnmacht Ausstößen erwecket, wodurch der Krankeauf einen Augenblick wieder zu sich selber kömmt;allein weil es nicht stark genug ist, ein würklichssErbrechen zuwege zu bringen, so fallt der Krankebald wieder in seinen vorigen Zustand, weicher oftziemlich lange dauret, und Herzwehe, Schwindel,Uebelkeit zurück läßt, wovon man in den erstenGattungen nichts weiß.

Wenn der Anfall vorüber ist, so muß man sicheinige Tage an eine sehr leichte iebensordnung hal-ten, und zugleich, des Morgens nüchtern eine Dose

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