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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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5O4 Von den Ohnmachten.

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Personen, und zwar hauptsachlich nach einer Ur«sache angreist, wodurch die Bewegung des Geblütsauf einmal vermehret wird, z. E. nach hitzigenSpeisen oder Getränken, Wein, 4iqueurs,Coffee;nach warmen Getränken, Thee, Melisse, u. s. w.;nach einem langen Aufenthalte an der Sonne, oderan einem warmen Orte; nach einer starken ieibes«Übung, allzu lange fortgesetzten Arbeit, oder einerheftigen Gemüthsbewegung; insonderheit wennzu allen diesen Ursachen eine lebhafte Rothe undein Aufschwellen des Gesichts kömmt.

In diesem Falle hält man i) dem KrankenWeineßig unter die Nase, man wäscht damit dieStirne, Schläfe und Vorderhand, nachdem maneben so viel laulichtes Wasser, wenn dergleichenbey der Hand ist, dazu gegossen hat. Geistige Was-ser sind dieser Gattung schädlich.

2) Man iaßtzween oder drey iöffel voll Wein,eßig mit vier oder fünfmal so viel Wasser nieder,schlucken.

)) Man schnürt die Kniebander über demKnie sehr stark zusammen; dadurch hält man einengrößern Theil des Geblüts in den Beinen zurück,und verhindert, daß das Herz nicht davon über,laden wird.

4) Wenn die Beschwiemung hartnäckig ist, dasheißt, wenn sie langer als eine Viertelstunde bau-tet, oder sich in eine starke Ohnmacht verwan-delt, so muß man einen Aderlaß am Arm vorneh-men.