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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von dcn Ohnmachten. 523

ein Zufall, welcher Personen, die von Dünsten ge-plagt sind, oft begegnet, und worin der Puls sichnicht sehr verändert.

Wann der Kranke alle Empfindung und allesBcwuststyn verliert, und der Puls überaus schwachwird, so nennt man diesen Zustand eine starkeOhnmacht (^ncope,) und das ist der zweyteGrad.

Wenn die Ohnmacht aber so heftig ist, daß derPuls sich ganz und gar verliert, das Athemholenunmcrklich, der Cörper kalt, das Gesicht blaß undbleyfärbig wird, so ist dies der letzte Grad, welcherselten vorkommt; das wahre Bild des Todes, derauch jezuweilen darauf erfolgt. Man nennt die-sen Zustand Ajphyxie, oder Mangel des Pulses.

Die Ohnmachten rühren von sehr vielen ver-schiedenen Ursachen her, wovon ich nur die vor-nehmsten anzeigen kann, l) Von einer allzu star-ken Vollblütigkeit. 2) Vom Mangel an Geblütund überhaupt von Schwäche. 5) Von Uneinig-keiten im Magen. 4) Von Nervenkrankheiten.5) Von heftigen Gemüthsbewegungen. 6) Voneinigen Krankheiten.

Ohnmachten von Vollblütigkeit.§. 495-

Die Vollblütigkeit ist oft eine Ursache derOhnmacht. Man urtheilt, daß sie von dieser Ur«sache herrühre, wenn sie vollblütige, starke, robuste

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