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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von d,m Wunden.

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dem einzigen Falle muß man sie anwenden, wanneinige besondere. Umstände bey der Wunde sind,hie durch eigene Mittel gehoben werden müssen.Allein eine frische Wunde, bey einem gesundenMenschen, wird, nebst der iebensordnung,nuraufdie angezeigte Art behandelt.

Geistige Mittel sind gemeiniglich schädlich,und können nur in wenig Fallen Dienste thun,deren Beurtheilung für Aerzte oder Wundärztegehöret.

Wann die Wunde am Kopf ist, so gebrauchtman, statt der in Oel getauchten Compresse, oderdes Oeltuchs, ein Bctonienpstaster; oder in des«sen Ermangelung, durchnässet man die Compressein warmen Wein.

§- 433-

Da man sich nur für eine Entzündung zufürchten hat, so braucht man auch nur solche Mit-tel anzuwenden, welche derselbigen vorbauen;Aderlaß, iebensordnung, kühlende Mittel undClystiere.

Wann die Wunde sehr leicht ist, so ist es hin«reichend, wenn man nur keine hitzige Mittel ge,braucht; hauptsächlich muß man sich des Weinsund des Fleischessens enthalten.

Wann sie beträchtlich ist, und man vermuthenmuß, daß eine Entzündung erfolgen werde, so mußman nothwendig einen Aderlaß vornehmen, einevollkommne Ruhe anrathen, und die iebensord«

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