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Bonden Wunden.
Ringes den Arm umgiebt; man steckt durch selbi«gen ein Stück Holz, von einem Zoll in der Dickeund vier bis fünf Zoll in der lange, und schnürtihn durch Umdrehung des Holzes nach Gefallen zu;auf eben die Art, wie der iandmann eine Tonneoder ein Stück Holz mit einer Kette und einemKnebel auf seinem Wagen befestigt. Man mußaber Sorge tragen, i) daß der Strang so einge«richtet werde, daß er zween Zoll breit bleibe, und2) daß er nicht so stark zugeschnüret werde, daßeine Entzündung entstehe, die sich leicht in denBrand verwandeln könnte.
§- 4?8-
Alle iobsprüche, womit man eine große Mengevon Salben erhebt, sind wahre Aufschneiderei?.Die Kunst trägt nicht das geringste zur Heilung,der Wunden ben, die Natur thut alles, und wirkönnen weiter nichts thun, als daß wir dieHinder»niste heben, die der Heilung im Wege stehen. Zudem Ende muß man, wenn ein fremder Corper,z.E. Eifen, Bley, Holz, Glas, Stücke von Klei-dern und ieinwand, in der Wunde ist, selbigeheraus nehmen, wenn es sich leicht thun laßt, undwo nicht, so muß man zu einem geschickten Wund«arzt hingehen, um sich seines Raths zu bedienen;her:.ach verbindet man die Wunde, wie ich ge«sagt habe.
Viele Oele würden nicht allein nichts nützen,sondern noch dazu viel Uebels anrichten. Nur in
dem
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