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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Wunden.

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wobey immer zu merken ist, daß es nicht ranzig<galstrig) seyn müsse.

Wann die Wunde beträchtlich ist, so muß manerwarten, daß sie sich entzünden werde, ehe die Ei-terung, welche in diesem Falle spater erscheinenwird, erfolgen kann, und daß diese Entzündung mitSchmerzen, Fieber, bisweilen auch mit Phantasienbegleitet seyn werde. Bey diesen Umstanden mußman, anstatt der Compresse oder der Wachsten^wand, einen Umschlag von demWeichen desBrodtSund Milch machen,wozu man etwas Oel mischt, da-mit er nicht fest anklebe, und damit man ihn täglichdrey, auch wohl viermal, ohne die Wunde zu beruh«ren, wechseln könne.

§- 457-

Wenn ein etwas großes Blutgefäß gcöfnetworden, so müßte man ein Stück EichenschwammNo. 6?., womit man allenthalben versehen seynsollte, auflegen. Man befestigt es, indem man vielCarpey darüber legt, alles mit einer großen Com«presse bedeckt, und mit einer Binde, etwas mehrals gewöhnlich angezogen, umwindet. Wenn dasnicht hinreicht, und die Wunde an einem Armoder Bein ist, so muß man über dieselbige einstar»kes Band mit einem Tourniquet anlegen, wel-ches man in einem Augenblicke mit einem Strangvon Faden oder Hanf macht, der in Gestalt eines

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