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Von den Wunden.
diesclbige schlimme Folgen haben, als die dickeWiecken. Man bedeckt sie mit einer in Baumoelemgctanchten Compresse, oder mit der Wachslein-. wand No. 65., doch ziehe ich zu den ersten Ve»banden die Compresse vor; alles wird mit einerzween Finger breiten Binde umwunden, derenlänge sich nach der Größe des zu verbindendenTheiles richtet, und die man so stark anzieht, daßder Verband sich nicht verschiebe, und so schwach,daß man keine Entzündung verursache.
Man läßt diesen Verband vier und zwanzigoder acht und vierzig Stunden liegen, indem dieWunden desto geschwinder geheilet werden, jeseltner man sie verbindet. Alsdann nimmt mandie ganze Carpey weg, welches sich leicht thun laßt,und wenn etwas wegen des ausgetrockneten Blu-tes sitzen geblieben, so laßt man es, und legt nurwiederum ein wenig frische Carpey auf. Uebrilgens sind die folgenden Verbände dem ersterengleich.
Wann, bey Fortsetzung dieses einfachen Ver.bandes, die Wunde völlig stach geworden, so istesgenug, Wachsleinwand oder Sparadrap, ohneCarpey, aufzulegen.
Diejenigen, welche ein Vorurtheil für die Oelshaben, die die Kräfte einiger Pflanzen anfichgezo«gen, können, wenn das ihr Zutrauen mehret, Io.hannis., Steinklee-, weißlllien-, Chamillen-,Balsamapfel«, oder rothe RosenHel gebrauchen,
wobey