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Der Geburt Folgen.
dertes Gesicht, ein leichtes Phantasiren, ein anhal-tendes Fieber mit einem schwachen und hartenPuls, bisweilen ununterbrochenes Erbrechen, oftSchlucksen, einen sehr geringen Abgang eines roth«lichten, stinkenden und scharfen Wassers; öfteresStuhlorängen; Brennen und bisweilen ganzlicheZurückhaltung des Urins.
5- 371.Dieses sehr schwere und oft tödtliche Uebelmuß eben wie die Entzündungskrankheiten behan-delt werden. Man muß hauptsächlich, nach denAderlässen öfters Clystiere von laulichtem Wasserbeybringen, dergleichen in die Mutter einsprützcn,und beständig solche Ueberschlage auf den Unter-leib legen, auch reichlich entweder von einer ganzeinfachen Gersten-Tlsane, mit einem Quentin Sal-peter aufjedeKamie vermischt, oder von der Man»delmilch No. 4. trinken lassen.
§- 372.Die ganzlich verhaltene Geburtsreinigung,woraus die heftigsten Krankheiten entstehen, wirdgenau auf diefelbige Art behandelt; und wenn manzum Unglück einige hißige Arzeneyen giebt, umsolche zu treiben, so verschwindet, von dem Augen-blicke an, alle Hofnung der Genesung.
§- 373-Wenn das Milchsieber sehr stark ist, so ver-treibt man selbiges durch die Gersten-Tisane §. Z 7 1 .
und