Von der Ruhr.
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§- 337-
Bey dieser Krankheit kommen bisweilen nacheinigenTagen Rückfalle, die fast alle entweder durcheinen Fehler in der iebensordnung, oder durch kalteiuft, oder durch Erhitzung verursachet werden.Man kömmt ihnen durch Vermeidung dieser Ur-sachen zuvor; und heilet sie, wenn man die iebens-ordnung beobachtet, und eine Dose von dem Mit-tel No. 5 l. einnimmt. Wenn das Uebel ohneirgend eine merkliche Ursache wiederkäme, und sichals eine neue Krankheit anmeldete, so müßte mansie als eine solche behandeln.
tz. Z58.Bisweilen ist die Ruhr mit einem Wechsel-fieber verbunden; erst muß man die Ruhr undhernach das Fieber heilen. Wenn inzwischen dieFieber-Anstösse heftig wären, so könnte man dieChina nach der Vorschrift des §.260. gebrauchen.
§- 539-
Ein verderbliches Vorurtheil, welches noch all»gemein herrschet, bestehet darin, daß die Früchtein,der Ruhr schädlich sind, daß sie dieselbige zu-wege bringen und vermehren. Vielleicht ist keinSunter allen Vorurtheilen falscher, als dieses.Schlechte und unreife Früchte können Koliken,bisweilen Du-chfNe, öfterer Verstopfungen, undKrankheiten oer Nerven und der Haut, aber nieeine epidemische Ruhr verursachen. Alle Arten
A) 4 von