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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von der Ruhr.

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Tamarinden würkt, und fast alles thut, was beyder Heilung der Ruhr nöthig ist.

Im Herbste des Jahres 1755. hatte man inder Schweiß, unmittelbar nach einer starken Seu-che von faulen Fiebern, eine große Menge vonRuhren, die viele Aehnlichkelt nnt diesen Fiebernhatten. Ich siag mit dem Mittel No. Z4. an,und gab darauf No. )2. Ich verordnete nurwenigen Kranken, und zwar erst am Ende derKrankheit, Rhabarber. Fast alle wurden nachvier oder fünf Tagen gesund Eine geringe An-zahl, denen ich kein Brechmittel hatte geben kön-nen, oder bey denen mehrere Fälle zusammen ge-kommen waren, krankten eine ziemliche Zeit, aberdoch ohne Gefahr.

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Wann die Ruhr mit bösartigen Zufallen ver-mischt ist, (man sehe H. 245.) so gebraucht mannach dem Mittel No. 35. mit Nutzen die MittelNo. )8. und 39.

Wenn das Uebel schon verschiedene Tage an-gehalten, und der Kranke keine oder schlechteMittel gebraucht hat, so muß man sich verhalten,als wenn es eben anfinge; nur müßten keine Zu-fälle hinzugekommen seyn, die bey dieser Krankheitnicht gewöhnlich sind.

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