Von der Ruhr.
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Stuhlgange vermindern sich nach und nach, dasBlut verliert sich, die Ausleerungen werden dicker,der Appetit und der Schlaf kommen wieder, undder Kranke wird besser.
Viele Kranke haben gar kein Fieber, nochDurst, welches vielleicht in dieser Krankheit nichtso gemein ist, als in einem gewöhnlichenDurchlaufe.
Das Wasser ist bisweilen nicht häufig, undverschiedene Kranke haben vergebliche Bemühun-gen, es zu lassen, welches für sie eine Quelle der hef-tigsten Schmerzen und Bangigkeiten wird.
Die Hauptarzeney in dieser Krankheit ist dasBrechmittel. Das Mitte/ No. 54., (wofernekein Umstand den Gebrauch defselbigen verbietet,)gleich beym ersten Anfange der Krankheit genom-men, hebt oft das Uebel auf einmal, und verkürztimmer dessen Dauer. Das Mittel No. z 5. istnicht weniger würksam; es ist lange Zeit als einsicheres Specificum angesehen worden; ob man esgleich davor nicht halten kann, so ist es doch sehrnützlich. Man kann auch dieses Mittel nach Artder Einwohner von Brasilien gebrauchen, die unsdasselbige zuerst haben kennen gelehrt, und von de-nen wir es bekommen. Sie nehmen zwen Quen-tin Ipecacuanha, lassen sie die ganze Nacht hin-durch in vier Unzen laulichtes Wasser ausziehen^feigen es durch, und trinken es des Morgens nüch»
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