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Von der Ruhr.
lern. Sie wiederholen diese Infusion, mit dernämlichen Wurzel, die zur ersten gedient hat,zweenTage nach einander. Am ersten Tage ist das Er«brechen mittelmäßig, am zweeten schwach, und amdritten noch geringer. Wenn, nachdem das eineoder das andere von diesen Mitteln die gehörigeWürkung gethan, die Stuhlgänge nicht mehr sohausiq sind, so ist das ein sehr gutes Zeichen.Vermindern sie sich nicht, so steht zu befürchten,daß die .Krankheit langwierig und hartnäckig wer-den könne.
Man hält den Kranken nach der iebensord-nung, und vermindert, mit der äussersten Sorgfalt,alles Fleisch, bis zur völligen Genesung. DieTi»sane No.). lst das beste Getränk.
Den andern Tag nach dem Brechmittel,giebtman dem Kranken das Pulver No. 5^. in zwoenDosen. Den darauffolgenden Tag giebt man keineandere Arzeney als die Tisane; am vierten Tagewiederholt man die Rhabarber; alsdann ist gemei-niglich die Stärke der Krankheit vorbey. Manfährt noch einige Tage mit der iebensordnungfort, und beobachtet hernach die Vorschriftenbey der Genesung.
§- 33)-
Bisweilen meldet sich die Ruhr durch ein Ent-zündungssieber, einen fieberhaften, harten und vol-len Puls, heftige Kopf und Lendenschmerzen, undeine starke Spannung des Unterleibes an. In
diesen