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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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333
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Von der Gallenkrankheit. z; z

da die Erleichterung bisweilen langer daurct.Man muß den Kranken lange Zeit darin sitzenlassen, und ihm unterdessen sieben bis acht Glä«ser von dem Arzeneymittel No. )2. geben, wel-ches ich sehr würksam gefunden habe. Das Er-brechen hielt ein, und beym Ausgange aus demBade hatte der Kranke verschiedene überaus starkeStuhlgänge, welche die Stärke des Uebels be«trächtlich verminderten.

4) Wenn man sich durch diese starke Aus«lecrungen furchtsam machen laßt, und sie allzu,frühe durch Theriak, Münzewasser, meisten Mohn-syrup, (llr>,i^u5 ^iacoclii,) Opium, Mithndatu. f. w. hemmen will,, so wird entweder, wie ichselber Exempel davon gehabt habe, da«? Uebelärger; oder, wenn man seinen Zweck erhalt unddie Ausleerungen hemmet, so stürzt man den Kran-ken meinen noch gefährlichern Zustand. Ich bingenöthiget gewesen, zur Wiederherstellung derAusleerungen, einem Menschen ein Purgiermit-tel zu geben, der durch eine Arzeney, die aus The-riak, Mithndat und Oel bestanden, in ein hef«tiges Fieber gestürzet worden, das mit einer wü-tenden Raserey begleitet war. Man muß dieseMittel nicht anders gebrauchen, als wann derkleine Puls, die beträchtliche Schwachheit, dieheftige und anhaltende Krämpfe, und selbst dieSchwäche der Reitzungen zum Erbrechen, befürch-ten lassen, daß der Kranke erliegen möchte. Indiesem Falle muß man alle halbe Viertelstunden

einen

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