3 ?4 Von der Gallenkrankheit.
einen iöffel voll von der Arzeney No. 50. geben,und dabey mit den verdünnenden Getränken fort-fahren. Nach der ersten Stunde giebt man nuralle Stunden, und zwar bis auf acht Dosen, da«von. Allein, ich wiederhole es nochmals, daßman nicht allzufrühe zu diesem Mittel schreitenmüße, es wäre dann, daß die Heftigkeit derSchmerzen, Convulsionen, Raserey, tödtlicheOhnmachten u. s. w. besorgen ließe.
§. 524.
Wenn der Kranke genesen soll, so mhmendie Schmerzen und Ausleerungen nach und nachab, der Dursi wird geringer, der Puls bleibtsehr geschwinde, allein er wird ordentlich. Erhat Augenblicke eines leichten Schlummers; dervollkommene erquickende Schlaf stellt sich erst lang«sam ein.- Man muß mit eben dense/tugen Mit-teln fortfahren, ob man sie gleich ein wenig selt-ner giebt. Man kann nun einige mehligte Sup-pen geben; und wann die Ausleerungen vorbey,und die Schmerzen vorüber gegm-gen smd, abereine große Schwache und viele Empfindlichkeitzurückgelassen haben, so kann man einige Tagehindurch, ausser den Suppen, frische, wenigoder gar nicht gekochte Eyer geben. Hernach be-obachtet man die iebensordnung der Genesenden.Der Gebrauch des Pulvers No. 14. wovon mantäglich zwo Dosen nimmt, beschleunigt sehr dievöllige Erholung.
Das