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Von den Koliken.
häufig trinkt. Alsdann leeren sich die schädlichenMaterien, entweder durch ein Erbrechen, oderdurch einen häufigen Durchlauf aus; je geschwin-der und in je größerer Quantität diese Ausleerun«gen geschehen, desto eher bekömmt der Kranke Er-leichterung.
Wann der Unterleib sehr voll und verstopftist, so muß man Clystiere von warmen Wasserund Salz beybringen.
Man erleichtert auch die Ausleerung der ver-stopften Materie, indem man mit warmen leine-nen Tüchern den Unterleib stark reiben läßt.
Bisweilen schadet die Materie nicht so sehrdurch ihre Menge als durch ihre Beschaffenheit;alsdann verschwindet das Uebel ohne Ausleerung,wann diese scharfe reißende Materie durch vielWasser verdünnet, oder, so zu sagen, ganz ertranktwird. Wann die Schmerzen im Magen anfan-gen, so werden sie nicht so lebhaft, und der Kran-ke fühlt weniger Beängstigung, sobald die Mate-rie, welche die Schmerzen verursacht, aus demMagen in die Gedärme gegangen, welche weni-ger Empfindlichkeit haben.
Wann diese reichliche Ausleerungen nun vor-bey sind, und die Schmerzen nachlassen, so bleibtoft ein Geschmack von faulen Eyern im Mundezurück, welchen man mit einigen Dosen von demPulver No. 24. und häusigem frischen Wasservertreiben muß.
Das