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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Koliken.

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man allzuviel Nahrungsmittel auf einmal zu sichgenommen hat; oder wenn sich mit der iange derZeit rohe Materien in dem Magen solcher Perso-nen anHaufen, die nicht gut verdauen; oder wennman schädliche Vermischungen machet, z. E. vonsauren Sachen und Milch; oder wenn die Nah-rungsmittel an sich ungesund, oder von schlechterBeschaffenheit sind.

Diese Gattung ernennt man, wenn eine vonden vorstehenden Ursachen vorhergegangen; fer-ner an den Schmerzen, die mit vielem Uebelbe-sinden begleitet sind, stufenweise ankommen, undnicht so feste sitzen, als in den vorhergehenden Gat-tungen. Diese Koliken sind auch ohne Fieber,Hitze und Durst, aber mit einem Schwindel, Triebzum Erbrechen, und mehr mit einer Blasse alsRothe des Gesichts, begleitet.

Sie sind niemals gefährlich, wenn man sienur nicht durch eine übelverstandene Sorgfalt ge-fährlich macht. Das einzige, was zu thun ist,besteht darin, daß man durch häufige laulichteGetränke die Ausleerungen befördert. Es giebtderen verschiedene, die gleich gut sind, z. E. lau-lichtes Wasser, entweder ganz ohne allen Zusatz,oder mit etwas Zucker, oder mit ein wenig Salzvermischt; ein schwacher Thee von Chamillenblu-men, Fliederthee, gemeiner Thee, Melissenthee;an der Wahl ist nicht viel gelegen, wenn man nur

häufig