2 5 c> Von den bösartigen Fiebern.
hutsam und regelmäßig aufführe, und, sobalddie Kräfte es erlauben, sich Bewegung mache,widrigenfalls man leicht in eine schleichende Krank»t?eit verfallen könnte.
Das siebenzehnte Capitel.
Von den bösartigen Fiebern.§. 242.
5)^ösartige Fieber nennt man diejenigen, in wel-"^ chen die Gefahr größer ist, als die Zufällesie, dem äusserlich«« Anschein nach, befürchtenlassen. Der Ausgang ist öfters tödtlich, ohne sogefährlich zu scheinen. Man hat dieses Fiebersehr richtig mit einem Hunde verglichen, der ohneBellen beißt.
§. 24z.
Das Unterscheidungsmerkmal der bösartigenFiebern, ist der ganzliche Verlust der Kräfte, gleichim Anfange der Krankheit. Sie rühren von ei-ner Verdorbenheit der Säfte her, welche der ei-gentlichen Quelle der Kräfte nachtheilig ist, derenZerstörung eben verursacht, daß die Zufälle sowenig Heftigkeit zeigen. Denn kein einzigesWerkzeug ist im Stande, der Ursache der Krank-heit mit einiger Stärke entgegen zu arbeiten.
Wenn