Von den faulen Fiebern. 249
Krankheit und des Patienten ein Brechmittel zu-lassen , dessen man ohnedies in sehr vielen Fallenüberhoben seyn kann.'
8) Wann das Uebel sich betrachtlich vermin-dert hat, die Fieber-Anstösse schwach sind, undder Kranke einige Stunden ohne Fieber ist, somuß man den täglichen Gebrauch der purgirendenGetränke aussetzen; doch fährt man mit den ge-wöhnlichen Tisanen immerfort, und man thut sehrwohl, wenn man, alle zween Tage, zwo Dosenvon dem Pulver No. 24. gebraucht, welches allenÜbeln Folgen der Krankheit sehr gut vorbauet.
9) Wenn das Fieber, den größten Theil desTages hindurch, nachgelassen hat, wenn die Zungegut, und der Kranke wohl gereinigt ist, aber dochalle Tage ein mäßiger Anstoß des Fiebers wieder-kömmt, so muß man von dem Pulver No. 14.vier Dosen, zwischen dem Ende des einen Anstos-ses und dem Anfange eines andern, geben, undeinige Tage auf diese Art fortfahren. Diejenigen,welche nicht im Stande seyn mögten, sich diesesMittel zu verschaffen, könnten an dessen statt vondem bittern Getränk No. )/. vier Gläser, in glei-chen Zwischenräumen, zwischen den Anstössen,nehmen.
10) Da die Verdauungswerkzeuge in dieserKrankheit äusserst geschwächt worden, so ist eseine Erinnerung von großer Wichtigkeit, daß mansich lange Zeit, sowohl in Ansehung der Quanti-tät, als der Beschaffenheit der Speisen, sehr be-
Q 5 hutsam
<3.