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248 Von den faulen Fiebern.
4) Wenn, nachdem das Brechmittel gewürkthat, das Fieber noch immer anhält, der Stuhl-gang stinkend bleibt, der Unterleib etwas gespanntist, und das Wasser nicht häufig abgehet, so mußman, alle zwo Stunden, einen iöffel voll von demTränke No. lo.geben,welcherdieFäulung hemmt,und das Fieber schwächt. Wenn das Uebel sehrdringend ist, so kann man alle Stunden davongeben.
5) Wann, dieser Hülfsmittel ungeachtet,das Fieber anhält, das Gehirn nicht frey ist, derKranke heftige Kopfschmerzen oder Unruhe hat,so muß man an den Waden Blasenpftaster No. ) 6.auflegen, und die Eiterung so lange, als möglichist, unterhalten.
6) Wann das Fieber sehr stark ist, so mußman alle Nahrungsmittel ganz u.id gar beyseitefetzen.
7) Wann man kein Brechmittel geben darf,so muß man, zween Tage nach einander^ desMorgens drey Dosen von dem Pulver No. 24.geben, und zwischen jeder einen Raum von einerStunde lassen. Dies Mittel befördert einigegallichte Stuhlgange, welche das Fieber sehr schwä-chen, und die Heftigkeit der ganzen üb.rigen Krank»heit beträchtlich vermindern. Man braucht esmit gutem Erfolge in den Fallen, da ein allzu-starkes Fieber ein Brechmittel verbietet; und mankann es allemal bey diesem Mittel bewenden las-sen, wenn man ungewiß ist, ob die Umstände der
Krank-
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