Von den faulen Fiebern. 245
haben. Wann es sehr heftig ist, oder schlechtbehandelt worden, so wird es bisweilen am neun,ten Tage tödtlich. Ost sterben welche vom acht-zehnten bis zum zwanzigsten Tage daran; zuwei-len erst gegen den vierzigsten Tag, nachdem dasUebel sich wechselsweise gebessert und verschlim»mert hat.
Wann die Krankheit leicht ist, so wird siebisweilen innerhalb wenig Tage» nach den erstenAusleerungen geheilet. Ist sie schwer, so giebtes Kranke, die erst nach sechs Wochen und sogarnoch spater, ausser Gefahr sind. Aber es ist auchgewiß, daß die lange Dauer oft größtentheils vonder Behandlung abhängt, und daß der Ausgangdesselbigen gewöhnlich zwischen dem vierzehntenund dreißigsten Tage entschieden seyn muß.
§. 241.
Die Behandlung dieser Gattung von Fiebern,besteht in folgenden Mitteln:
1) Man hälr den Rranken nach derLe«
bensordnung, und ob er gleich offenen ieib,bisweilen sogar ein wenig Durcklauf hat, somuß man ihm doch taglich ein Clystier beybrin-gen. Sein gewöhnliches Getränk muß iimonadeseyn, welche aus Citronensast, ein wenig Zuckerund Wasser bereitet wird, oder die Tisane No. z.Statt des Citronensafts kann man Weineßig ge-brauchen, welcher, mit Zucker und Wasser, einangenehmes und sehr heilsames Getränk giebt.O. 3 2) Wenn