244 Von den faulen Fiebern.
auf dem Rücken liegen, und sinkt unvermerkt zuden Füssen des Bettes hinunter; er greift Mü>cken; der Puls wird so klein und so geschwinde,daß man ihn kaum noch fühlen, und unmöglichmehr zählen kann. Die Bangigkeit ist unaus«sprechlich, der Todesschweiß bricht hervor, dieBrust dehnt sich aus, und man stirbt in einemelenden Zustande.
§. 2)9.
Wann die Krankheit nicht so heftig ist, oderwohl behandelt wird, und die Arzeneymittel an»schlagen, so bleibt das Uebel einige Tage in dem§. 2)7. beschriebenen Zustande, ohne sich zu ver-schlimmern oder zu verbessern. Es erfolgt keinervon den §. 2)8- erwähnten Zufällen; im Ge,gentheil werden alle Zufälle gelinder. DieFieber - Anstösse sind nicht mehr so lange an»haltend, und so heftig, die Kopfschmerzen wer.den erträglicher, die Stuhlgänge sind nicht mehrso zahlreich, aber jedesmal häufiger, und verschaf.fen dem Kranken Erleichterung. Das Wassergeht häufig ab, ob es gleich von Zeit zu Zeit anFarbe und Dicke eben wie vorher abändert. DerKranke fängt an, etwas Schlaf zu bekommen,und wird ruhiger. Die Zunge wird rein, unddie Gesundheit nimmt von Tage zu Tage zu.
§. 24c».Dieses Fieber scheint keinen critischen Zeit,punkt, weder zur Genesung, noch zum Tode zu
haben.
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