Von den faulen Fiebern. 24)
ist sehr veränderlich. Einige Kranke sind verstopft,andere haben häusig kleine Stuhlgange, die ihnenkeine Erleichterung verschaffen. Die Haut istbisweilen trocken, ein andermal ist eine merklicheAusdünstung da, aber ohne einigen Vortheil.Der Fieber-Anstoß kömmt alle Tage wieder,undoft ohne die Ordnung der Zeit zu halten. Ausserdiesem Hauptanstoß, den man bey allen Krankenbemerket, haben einige noch mehrere dergleichenkleinere Anstösse.
§. 2)8.Wenn das Uebel sich selber überlassen, oderschlecht besorget wird, oder, wie es nicht seltengeschiehet, starker, als die angewandten Mittel,ist, so vermehrt das Fieber sich, die Anstösse wer.den langer anhaltend, häusiger, und unordent«licher. Es sind zwischen ihnen keine gute Augen«blicke mehr. Der Unterleib dehnt sich gleich ei«nem Ball aus; es erfolgen Phantasien; der Krankeempfindet seine Nothdurft nicht mehr, die ohnesein Wissen von ihm geht; er will keine Hülfe an»nehmen, redet bestandig, und hat einen geschwin«den, kleinen, und unordentlichen Puls. Bis«weilen kommen kleine schwarzbraune Flecken ander Haut hervor, insonderheit an, Halsö, aufdem Rücken und auf der Brust. Alle Auslee-rungen des Kranken haben einen sehr stinkendenGeruch; es stellen sich auch Zuckungen ein, Haupt«sachlich im Gesichte; er kann nicht anders, als
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