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Von den Masern.
einstellen, so muß man die Krankheit als eine an-fangende Entzündung behandeln, und alles thun,was eben §.225. gesaget worden. Wenn dasUebel nicht heftig ist, so kann man den Aderlaßentbehren. Wenn es bey fetten, fiüßigen, phleg-matischen, und blassen Kindern lange Zeit dauret,so muß man zu den genannten Mitteln, aber ohneAderlässe, den Trank No. 8>, und Blasenpfia-ster (spanische Fliegen) an den Beinen, hinzu-fügen.
§. 227.
Es geschiehet oft, daß, wenn man keine Hülfehat oder weiß, der Ueberrcst der Krankheit, haupt-sächlich der Husten gar zu sehr vernachlaßtget wird;alsdann erfolgt eine wahre Eiterung in der iungemit einem schleichenden Fieber. Auf dem iandesterben aufdiese Art viele Kinder. Dieser Zu-stand ist mit demjenigen einerley, der §.68.u»82.beschrieben worden. Er endigt sich aufgleiche Art,oft durch einen etwas schmerzhaften und bisweilenstinkenden Durchfall, der den Kranken, wegraft.In diesen Fallen muß man alle Hülfsmittel anwen-den, die §. 74. Art. Z.4.5. vorgeschrieben sind,ferner das Pulver No. 14., Milch und ieibes-übung. Aber es ist so schwer, den Kindern dasPulver einzubringen, daß man es bisweilen beyder Milch muß bewenden lassen; ich habe auch ge-sehen, daß sie oft, in diesem Falle, ganz allein sehrschwere Euren glücklich verrichtet habe. Ich muß
hieben
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