Von den Masern.
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hiebey erinnern, daß sie am kräftigsten würke,wenn man sie ganz allein, ohne irgend ein anderesNahrungsmittel,gebraucht; und daß es sehr wich-tig sey, nichts damit zu verbinden, das nur die ge-ringste Scharfe hat. Bemittelte Personen, ton,nen zu gleicher Zeit, mit gutem Erfolge, Pfefferser-,Setzer-, Petcrsthaler-, Bristoler-, oder einigeandere sehr leichte Wasser, die nur wenig Mineral«theile bey sich haben, zu ihrem Getränke wählen.Man braucht sie ebenfalls mit gutem Erfolge inallen Fällen, worin die eben gedachte Cur noth-wendig ist.
§. 228.Bisweilen bleibt ein sehr trockner Husten zu-rück, mit vieler Hiße in der Brust und über denganzen Corper, mit Durst, und gewaltiger Trocken-heit der Zunge und der Haut, begleitet. Ich habediesen Zustand dadurch geheilet, daß ich den Dampfvon warmen Wasser habe einathmen lassen, zu-gleich laulichte Bäder verordnet, und einige Tagehindurch, nichts als Wasser und Milch gegebenhabe. Wenn aber, ungeachtet dieser Hülfsmit-tel, der Husten anhält, so muß man, ohne Anstand,einen Aderlaß am Arm vornehmen.
Ehe ich diese Materie verlasse, wiederhole ichnoch, daß das Maserngift überaus scharf ist. Esscheint cinigeAehnlichkeitmit der gallichten Feuch-tigkeit zu haben, welche den Rothlauf, (Rose,
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