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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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218
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Voll den Pocken.

achtzehn Jahre alt waren, in den ersten beydenTagen, bis auf viermal die Ader öfnen lassen.Hauptsächlich ist es nöthig, wenn, bey einem har-ten und vollem Pulse, eine Art von Unempfindlich'keit und Phantasien sich äusser».

2) Solange das Fieber allzicheftig ist, giebtman taglich zwc», drey, auch wohl vier Clystiere,und zwey Fußbader.

)) Man nimmt den Kranken aus dem Bette,und laßt ihn solange als möglich aufeinem Stuhlesitzen.

4) Man macht oft in der Stube frische iuft,und, wenn sie zu heiß ist, wie solches im Som-mer oft geschiehet, so gebraucht man zu ihrer Er-frischung die §. 35. beschriebenen Mittel.

5) Der Kranke bedient sich zum Getränke,nur der Tisanen No. 2. oder 4. und wenn dies dasFieber nicht hinlänglich mäßigt, so giebt man ihmalle Stunden oder, nach Befinden der Umstände,alle zwo Stunden, einen iöffel voll von dem Ge-tränke No. IQ. Wenn nach dem Ausbruche dasFieber nicht mehr so stark ist, so vermindert mandie Menge der Arzeneymittel, und, wenn es so-gar gänzlich aufhörte, so würde man sich nach derAnleitung des §. 212. richten.

§. 214.Wann, nach einem Aussenbleiben von eini-gen Tagen, das Fieber mit der Eiterung wieder-i m.imt, so muß man i)vor allen Dingen Sorgenagen. daß der leib offen erhalten werde; zu dem

Ende