Von den Pocken.
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ser, vermischt. Man kann einige gekochte Aep.fel, und, wenn sie hungrig sind, einige SchnitteBrodt hinzufügen. Aber Fleisch, Fleischsuppen,Eyer, und Wein sind ihnen nicht dienlich, weileine wiederholte Erfahrung bewiesen hat, daß dieKinder, die von diesen Nahrungsmitteln bekom-men hatten^ sich schlechter befanden und langsa-mer erholten, als die andern. Man kann auch,in diesem Zeitpunkte, statt alles andern Geträn-kes ihnen Molken, wovon ich oft sehr gute Wir-kungen gesehen habe; oder Buttermilch geben.Wenn die Krankheit nicht stark ist, so wird sieohne einige andere Hülfsmittel oder Arzeneyenvollkommen curiret. Doch muß man nicht ver-säumen, sobald die Blattern im Gesichte zum Theilaufgetrocknet sind, mit dem Mittel No. II. zureinigen, und sechs Tage nachher solches zu wie-derholen. Man muß kein Fleisch erlauben, alsbis diese letzte Reinigung geschehen ist; doch kannman nach der ersteren schon Gemüse, Gartenfrüch-te und Brodt zu ejsen geben, und zwar so viel,als nöthig ist, den Hunger zu stillen.
§- 213.
Wenn das Fieber stark, der Puls hart, dieKopf- und lendenschmerzen heftig sind, so mußman 1) unverzüglich einsn Aderlaß am Arm vor-nehmen, zwo Stunden nachher, ein Clystier setzen,und, wenn das Fieber anhält, den Aderlaß wie-derholen. Ich habe bey Kranken, die noch keineO 5 acht-