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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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138
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l z 8 Voll dem Schnupfen.§. 127.

Der Schnupfen hat keine bestimmte Dauer.DerHauptschnupfen dauret gemeiniglich sehr weni-ge Tage; der Brustschnupfen länger. Indessen ver-liert er sich doch oft nach vier bis fünfTagen. Wenner zu lange anhält, so wird er würklich schädlich.I) Weil der heftige Husten die ganze Maschine inUnordnung bringt, und insonderheit das Blut nachdem Kopf treibt. 2) Indem er den Schlaf raubt,welcher fast beständig i»urch den Schnupfen gemin-dert wird. Z) Weil er bie iust zum Essen nimmt,und dieHerdauung verwirret; dies schwächt noth-wendig. 4) Weil er die iunge selbst durch diehäufigen Erschütterungen,die sie bekömmt,schwächt,dergestalt daß nach und nach alle Feuchtigkeitensich dahin, als auf den schwächsten Theil, sammlen,und ein immerwahrenderHusten zurück bleibt. DieFeuchtigkeiten, welche sich immer mehr und mehranhäufen, verdicken sich, beschweren das Athem-holen, verursachen Beklemmung, und bringen einschleichendes Fieber. Der Körper wird nichternährt, der Kranke fällt in Entkrästung, Aus-zehrung, Schlaflosigkeit, Bangigkeit und stirbtoft ganz schleunig. 5) Das Fieber, das fast im-mer mit einem starken Schnupfen verbunden ist,verzehrt den Körper.

§. 128.Weil der Schnupfen eine Krankheit ist, diemit der Bräune, der Entzündung der iunge und

der