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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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in hitzigen Krankheiten. 67

Ausdünstungen ist. Dadurch wird nicht nur dieKrankheit unterhalten, sondern sie kann auch da«von bösartig werden. Ich wiederhole es, nichtsunterhalt das Fieber und das Phantasiren mehr,als wenn der Kranke nicht aus dem Bette kömmt,und das ieinenzeug nicht verändert. Ich habedurch dieses gedoppelte Mittel ohne andere HülfePhantasien vertrieben, die zwölf Tage hinterein-ander angehalten hatten. Man sagt, der Krankeist zu schwach, aber das ist ein elender Grund.Der Kranke muß dem Tode schon sehr nahe seyn,wenn er das nicht mehr ausstehen kann. Und wenn,gleich diese Veränderung ihn auf einige Augen-blicke angreift, so vermehrt sie doch gleich nachherseine Kräfte und mindert seine Beschwerden. EinVortheil, welchen die Kranken von dem Aufent-halte ausser dem Bette haben, besteßt darin, daßdas Wasser häufiger und leichter abgehet. Bis-weilen findet man einige, die ihr Wasser nichtanders als ausser dem Bette lassen können.

Blos diese iebensordnung heilet eine sehrgroße Menge von hitzigen Krankheiten aus demGrunde; in allen schafft sie Erleichterung. Be-obachtet man sie nicht, so sind die Arzeneyen mei-stens unnütz. Es wäre zu wünschen, daß der geringeMann wissen möchte, daß sich die Krankheitennicht zwingen lassen, daß sie ihren gewissen laufhaben müssen, und daß der Gebrauch der heftigenMittel, der ihm allemal der liebste ist, solche wohldurch den Tod verkürzen könne, aber niemals ge-E 2 schwmder

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