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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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des geringen Mannes vermehren. 45

mir vor andern dienlich zu seyn. Der Schweisist auch in den Krankheiten nützlich, wenn mandurch starkes Trinken die Ursachen derselben ausdem Wege geraumer hat. Er dienet alsdann, einenTheil der kranken Feuchtigkeiten mit sich wegzufüh-ren, nachdem die gröberen durch den Stuhlgang undden Urin weggegangen; und die Menge des Was«fers fortzuschaffen, das man vorher in das Ge-blüt zu bringen genöthiget gewesen, und welchesnun daselbst überftüßig geworden ist. In dieftnUmständen ist sehr viel daran gelegen, ihn wederfreywillig noch aus Unvorsichtigkeit zu hindern;dies würde oft eben so gefährlich seyn, als im An«fange den Schweis zu treiben. Dieser aufgehal-tene Schweis tritt auf einen der inneren Theilezurück, und bringt oft eine neue Krankheit hervor,die gefährlicher ist, als die erste war. Man mußdemnach eben so aufmerksam seyn, den Schweis,der am Ende der Krankheiten natürlich sich ein-stellt, nicht unvorsichtig zurückzutreiben, als manim Anfange seyn muß, ihn nicht zu erwecken. Derersteist fast immer nützlich, und der letztere bey-nahe allezeit gefährlich. Uebrigens, wenn er auchnothwendig wäre, so würde man sich doch durchdessen Heraustreibung sehr übel vorsehen, weilman durch eine so starke Erhitzung der Krankenein gewaltiges Fieber erregt, sie in Feuer setzt,und die Haut äußerst trocken macht, iaulichtetWasser ist da? beste Schweisbefordernde Mittel.

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