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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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des Volks.

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sucht ist. Die Hülfsmittel schlagen bey ihren durchAusschweifungen abgenutzten Körpern nicht mehran, und die schleichende Krankheiten, die vondieser Ursache herrühren, sind fast immer unheilbar.Glücklicher Weise verlieret die menschliche Gesell-schaft nichts an diesen Nichlswürdigen, die sienur verunehren, und deren viehische Seele gewis-sermassen längst vor dem ieibe verstorben ist.

§. II.

Die Nahrungsmittel sind auch oft eine Ursacheder Krankheiten des gemeinen Volks. Dies trägtsich zu, I. wenn das in schlechten Sommern nichtrecht reif gewordene oder feucht emgeerndtete Korneine verdorbene Beschaffenheit erhalten hat. ZumGlück ist dies fetten, und die Gefahr des Gebrauchskann durch etwas Vorsicht verringert werden. Manwasche und trockne nemlich dasKorn mit aller Sorg-falt; man mische beym Kneten des Teichs ein we«nig Wein hinzu; man lasse ihn etwas mehr auf-gehen und das Brod stärker ausbacken. 2. Dasschönste und <un besten eingebrachte Korn verdirbtsehr oft in dem Hause des iandmanns, entwederweil er nicht die gehörige Sorge dafür trägt, oderweil er keinen bequemen Ort hat, auch nur voneinem Sommer zum andern dasselbige auszubehal-ten. Es ist mir sehr oft begegnet, daß mir beymEintritt in ein solches Haus, ein empfindlicher Ge-ruch von verdorbenem Korne entgegen gekommen.Man hat leichte und bekannte Mittel, mit wenigC Z Mühe