des Volks.
33
welche sie ausNachläßigkeit über ihre Feldgeräthehängen und so nach Hausetragen, befinden sichbisweilen sehr schlecht darnach.
§.6.
Diese schleunige Abwechselungen führen oftmitten an dem Heisiesten Tage Regengüsse, undZwar öfters recht kalte Regen herauf. Der arbei-tende iandmann, im warmen Schweifte gebadet,wird auf einmal von dem kalten Wasser durchnäs-set; und dies verursacht eben die Uebel, als dieplötzliche Abwechselung der Warme zur Kälte, underfodert dieselbigen Mittel. Kömmt die Sonneoder eine warme inst den Augenblick wieder, so.ist so viel nicht zu besorgen; dauret aber die Kaltefort, so emosinden sehr viele öfters Beschwerdendavon.
Ein Reisender wird bisweilen unterwegensdurch und durch naß, ohne es verhindern zu ton-nen ; das Uebel ist so groß nicht, wenn er nur beyftiner Ankunft andere Kleider anziehet; dahinge-gen die Verabsäumung dieser Vorsicht tödtlichesSeitenstechen nach sich gezogen hat. Ist der ieib«der sind die Schenkel naß geworden, so ist nichtsbesser, als sich mit laulichtem Wasser zu baden.-Hat man nur nasse Beine bekommen, so ist einlaulichtes Fußbad sehr nützlich. Durch diesenRath habe ich Personen ans dem Grunde geheilet,die allemal den heftigsten Koliken unterworfenwaren, sobald sie nasse Füße bekommen Hatten.E Das
^
.^,