4 Einleitung.
liche betrachtet werden, und die letzte seyn, woraufman seine Aufmerksamkeit richtet.
Die gewinnsuchende Wanderung, oder die-jenige, welche die Veränderung des Standes zurAbsicht hat, ist betrachtlicher und zahlreicher. Siehat ihre besondere schädliche Folgen in großerMenge. Zum Unglück ist sie eine Seuche, die im«mer mehr um sich greift, und zwar aus einemschlechten Grunde; denn das Glück eines einzigenbringt hundert zu dem Entschlüsse, gleiches zu wa-gen, wobey vielleicht acht und neunzig unglücklichsind. Große Vortheile machen aufmerksam, dasBöse hingegen bleibt unbekannt. Gesetzt dasi vorzehn Jahren hundert Menschen weggegangen seyn,um, wie man sagt, ihr Glück zu „lacken, sowaren sie nach Verlauf von sechs Monaten allevergessen, ausgenommen von ihren Unverwandtten. Nun nehme man an, daß in diesem Jahreeiner zurück gekommen, der außer seinem Erbgut«:noch etwas verdienet habe; gleich erschallt das Ge-rücht durch die gan-e Gegend, man unterhalt sichin allen Gesellschaften mit diesem Wunder, eineMenge junger ieute wird geblendet, und reist ab,weil Niemand daran denket, daß von den übrigenneun und neunzig, die mir jenem weggegangenwaren, die .Hälfte umgekommen, ein Theil in elen-den Umständen, und der Ueberrest zurück gekom-men sey, ohne etwas anders gewonnen zu haben,als das Unvermögen, sich in seinem Vaterlandeund in seinem ersten Berufe fortzuhelfen. Die
kleine