2 Einleitung.
lich schätzen, wenn ich etwas dazu bentragen könnte,eine von den vornehmsten aus dem Wege zu räu-men, nemlich die schlechte Art, wie man mit denKranken umgehet. Dies istmein einzigerVorwurf.Doch wird man mir erlauben, einiqe andere mit«wirkende Ursachen anzuzeigen. Man kann sie inzwo Hauptclassen bringen: Es gehen mehr Men^schen vomia'nde weg, als vormals, und man bevöl-kert es weniger.
Man geht in mehr als einer Absicht vomKmde weg. Ein Theil begiebt sich in einheimischeoder fremde Kriegsdienste, und ein andrer sucht inandern Ständen ein Glück, wozu ihm auf demiande der Weg verschlossen bleibet. Die ersteWanderung könnte man eine kriegerische, und diezwote eine gewinnsuchende nennen.
Der Soldatenstand ist auf mehr als eine Artder Bevölkerung schädlich. Erstlich kommen beyweitem nicht so viel Menschen zurück, als vomiande weggegangen sind. Die Gefahren undBeschwerlichkeiten des Krieges, die in starkenBesaßungen, und zumal an ungesunden Oertemherrschende ansteckende Krankheiten, die elendeKost und das viele Saufen schlechter Getränke,die in den iagern graßirende Krankheiten, die un»ordentliche und ausschweifende iebensart, dies al-les reifset eine große Menge hinweg, wozu nochdie vielen, während des langen Herumkreutzensund auf den weiten Reisen, bleibenden See-Sol.daten kommen. Ueberdem werden viele Ausreisser,
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