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vevzeichniß der Hülfsinittel. 651
seiget es durch und gebt von einer halben Stundezur andern ein Glasvoll davon zu trinken.
Man
mit der kräftigsten Art des Schierlings / und dieZubereitung war nicht völlig, wie Herrn Störksseine; ich versuchte es selbst mich von seiner Un-schuld zu überzeugen, hernach gebrauchte ,ch es,und sahe augenscheinlich, wie sich die Schmerzenin dem Krebse stilleten, aber es heilcte keinen. Ichwendete mich an Herrn Stört, welcher mir vonseinem Ertract schickte, ich ließe es mit der nemli-chen Wanze, wie er, zubereiten, und da man ganzgenau seinem Processe folgete, bekam ich ein Ertract,welches man von dem Ertract aus Wien unmög-lich unterscheiden konte; ich nahm von dem eintenund andern bis auf ein und em halb Quintgen ineinem Tag, und ich befände mich immer ganzwohl; ich habe es vielen Kranken gegeben, ich saheviele Falle von Kröpfen und Krebsen dadurch ge,heilet, unheilbare Fälle erleichtert, die Eßlust ver-mehrt und den Magen gestärkt, Kinder auf einemerkwürdige Weise gesiärtt, und daß es keinemMenschen geschadet, dieses bat mich zu völligerUeberzeugung gebracht, daß der Schierlings-Ertract,wenn er nach der Aweitung Herrn Störls zuberei-tet worden, allezeit em unscliuldiges Mittel scye,welches in vielen Fällen specifisch, daß es durchkein anders ersetzt werden kan, daß man es dahermit einer völligen Zuversicht gebrauchen könne, unddaß es sehr übel gehandlet seye, wenn man dessenGebrauch vcrabjaumt.
Die Zubereitung bestehet darin, daß man ohngefehrum <2t. Johannistag du- Wanze sammle, »ochehe sie gediühet, ein Zeitpunct welcher nach derVerschiedenheit der Orten abändert, hernach denSaft ausdrucke, welchen man in einem irdenenGeschirr bey emem gelinden Feuer, ganz lanajam
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