6s2 Verzeichnis der Hülfsmittel.
nach Verlauf von
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Man wiederhohlt solcheszwey oder drey Tagen.
No. 59.Ein Ueberschlag von dem Weichen des Brods/Karmillenblumen und Milch, welchem man Grif-fen beymenget, so daß jeder Ueberschlag ein Qmnt-gcn Seiffen enthalte. Wenn die Umstände bey denWeibspersonen nicht erlauben, daß sie die nöthigeSorgfalt in Ansehung der Ueberschläge, nach denRequln beobachten tonten / da sie alle drey Stun-den abgewechselt werden müssen / so bediene ichmich mit gutem Erfolg des Schierlingpflafters(I^mpl. cle dicura)/ welches in allen Apothe-ken zu finden ist.
No. 6o.
Schierlings-Kraut so viel man nöthig findet.Leget solches zwischen zwey seme Leinentücher, undverfertigt daraus ein ganz weiches Sackgeu; lassetsolches einige Momente im Wasser lochen; drucketdie Feuchtigkeit aus, und leget es auf den kranken
Theil.
abrauchen läsi / unter beständigem lnurühren miteinem hölzernen Spatel, bis es eine genügsameDicke erhalten, daß es wenn es erkaltet d«e Dickeeiner Quittenlatwergen habe. Wenn man es ge-brauchen will / macht man es zu Pillen und mischtein wenig von dem Pulver des gedörrten Krautsdarunter, wenn man ihnen eine mehrere Dichtig-keit geben will.