»WMsHl»" «ff>«^^^H» <»<««
verzeichniß der Hülfsmittel. 6zi
No. 7.Nehmet eine Maaß Gerstentisane / und fügetderselbiaen drey Unzen von dem Saft der Blatterdes Hasenlohls (8oncdu8), oder Goldkrauts(5cnecio), oder der Mariendistel (darä. lVla>riX), oder Voratsch (Lorrago) bey. (e)
No. 8.Eine Unze von saurem Meerzwibelhonig (0x^.mell 5<^uilliticum); fünf Unzen eines starten
Hollunderthees. (f)
No. 9.Man lcm unterschiedliche erweichende Umschlageauffegen , welche alle ohngefthr von gleicher War-tung sind; dergleichen sind:
1. Flanelle welche in gelochte Kasepapelnvlu-men eingetaucht worden.
Rr 4 2. Sackgen
(e) Zu diesem Saft nimmt man die Kräuter so frischund >ung als man tan/ man zerstöst sie in einemmarmornen Mörser, oder in Mangel dessen in ei-nen, eisernen; man druckt den Saft durch einLeinentuch, und last thu einige Stunden in einerSchüssel stehen, wenn er sich geläutert, so sondertman das klare ab. in dem man es sachte abgiesset,den Bodensatz last man liegen.
(k) Es ist kein kräftiger Mittel als der mit Eßig undHonig dereittle Ml'erzwiebelsast, obgleich er ziemlichtheuer zu stehen kommt, man gebraucht es abernicht lange m gleicher Dose. In einem trocknenund gemäßigten Ort tan man ihn über ein Jahraufbehalten-
^
'-'',
'.'-''
o.