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Verzeichniß der Hülfsmittel. 629
Wasser lochen / bis die Gersten sich durchgehendsgeöfuet hat,- seiget es durch ein Leinentuch, undthut 1^ Unzen Honig und eine Unze Weineßighinzu. (2)
No. 3.Nehmet Gersten, wie bey No. 2. allein an-statt des Salpeters / lasset von Anfang an mit derGerste eine Unze praparirte» Weinstein (Oemorl'Il-rari) lochen, alsdenn seiget es durch ohneetwas anders beyzumischen. (b)
No. 4.Nehmet drey Unzen Mandeln, eine Unze Gur-ten - oder Melonensaamen; zerstoßet sie in einemMörser, und gießet nach und nach einen SchoppenWasser daran / dann seiget es durch ein Leinentuch,der Ueberrest wird von neuem mit einem Schop-pen Wasser zerstossen, und solches wiederhohlt, bisRr 3 c.ne
(») Dieses Getränk ist angenehm. Man muß vor-her die Gerste in warmem Wasser waschen damitsie von dem <2tcmb gereinigt werte. Das Vorur-theil daß solche Blähungen verursache, ist eine lau»tere Einbildung; sie thut diese Würtung nur beydenen, welchen sie ohnedem nicht dienlich ist. Wennman keine Gerste bey der Hand hat, tan man sichan deren Stelle des Habers bedienen.
(K) In den Fallen, welche §. 241. 262. 230. be,schrieben werden, tan man anstatt zwey UnzenGerste, vier Unzen Graswurzeln gebrauchen, welcheman mit dem vrävarirten Weinstein eine halbeStunde kochen läft.
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