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526 Von den Ohnmachten.
wohlbeleibte Personen angreift, insonderheit wennsie auf eme vorhergegangne Ursach, welche die Be-wegung des Geblüts plötzlich vermehrt, erfolget,z. Ex. auf hitzige Speisen oder Getränke, Wein,getstlge Getränke, Coffee; auf warme Getränke,Thee, Melissen u.; auf einen langen Aufenthaltan der Sonne oder an einem warmen Ort; aufeme starke Leibesübung, auf eine allzulange Arbeit,auf eine Gemüthsbewegung.
In diesem Falle, soll man i. ihm Weinessigvor d«e Nase halten, mit solchem die Stirn, dieSchlafe, die Vorderhand reiben, man muß ihnaber, wenn es möglich ist, mit der Helfte vonwarmem Wasser vermengen, geistige Wasser sindin dieser Art schädlich.
2. Man last ihn 2. oder 3. Löffel voll Wein,eßlg nnt vur oder fünfmahl so viel Wasser trinken.
3. Man schniert die Kniebander unter demKme veft zu, weil auf solche Weise ein grosserTheil des Geblüts in den Schenkeln zurückgehalte«wird, daß es desto weniger das Herz überladen tan.
. 4- Wenn die Ohnmacht hartnäckig ist, d. i.langer als eine Viertelstunde währet, oder einestarke Ohnmacht vorhanden ist, muß man aufdem Arm eme Ader öfnen, welches den Krankenbald wieder belebt.
s. Nach