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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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527
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von den Ohnmachten. 527

5. Nach der Aderlasse thut man wohl, wennman ein Clystler verordnet, nach diesem läst manden Kranken in Rnhe / und giebt ihm alle halbeStunden einige Tassen Hollunderthee mit ein wenigZucker und Eßig.

Wenn die Ohnmachten / welche von dieser Ur-sach abhängen öfter kommen / muß man, solcheauszuweichen./ den Rath befolgen, welchen ich un-ten §. 544. geben werde, wo ich von den Personenrede, die allzuviel Blut kochen.

Die nemliche Ursach, welche diese Ohnmach,ten erzeugt, veranlasset zuweilen auch in den glei-chen Umstanden heftiges Herzklopfen, zuweilengehet das Herzklopfen der Ohnmacht vor, oder esfolget auf dieselbige.

Ohnmachten, welche durch die Schwach-heit veranlasset werden.

§. 496. Wenn ein Ueberstuß von Blut Ohn-machten erwecken tan, so sind sie weit öfterer Fol-gen einer entgegengesetzten Ursach, nämlich, desMallgels von Blut oder der Entlräftung.

Diese Art erfolgt nach grossen Blutstürzungen,nach allzuschnellen oder übermaßigen Ausleerungen,z. Ex. einige Stunden nach einer Gallenkranlheit§. 321. auch nach langsamern dabey aber anhal-tenden

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