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Von den Ohnmachten. 525
die den Dünsten unterworfen , oft begegnet / «ndbey welchem sich der Puls nicht sehr verändert.
Wenn der Kranke alles Bewustseyn und Em-pfindlichkeit verliert / mit einer merklichen Schwä-chung des Pulses, wird dieser Zufall eine starkeOhnmacht ( 8^ncope) gmennt , der zweyteGrad der Ohnmacht.
Wenn sich in der Ohnmacht der Puls völligverliert, das Athemholen unmerkbar, der Leiblalt, das Gesicht blaß und bleyfarbigt wird, wirddieser Grad, welcher selten / und ein wahres Bilddes Todes ist, auch öfters zu demselbigen fuhrt,eine gänzliche Ohnmacht AsvMe genennt.
Die Ohnmachten hangen von einer grossenZahl verschiedener Ursachen ab, wovon ich nurdie wichtigsten anzeigen lan. 1. Von einer allzustar-len Vollblütigleit. 2. Von dem Mangel an Geblütund überhaupt der Schwachheit, z. Von den Ma-genbeschwerden. 4. Von den Nervenkrankheiten.5. Von heftigen Gemüthsbewegungen. 6. Voneinigen Krankheiten.
Ohnmachten von Vollblütigkeit.
§. 49s. Ein Ueberstuß des Bluts ist oft eineUrsach der Ohnmacht, und mau schliesset, daß sievon dieser abHange, wenn sie blutreiche, starke,'.
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